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Es gibt sie, diese Herzensprojekte. Zum Glück immer wieder. Das Fahrradgeschäft enzovelo ist ein solches. Einerseits weil das Thema aktuell ist wie selten zuvor. Aber vor allem deshalb, weil Heinz «Enzo» Wipplinger eben Herz, Leib und Seele in sein Unternehmen wirft, und man sich nur noch von der Begeisterung anstecken lassen muß.

Im Mittelpunkt steht das Fahrrad als Verkehrsmittel. Aber die Begeisterung für das Produkt Fahrrad ist hier allgegenwärtig – vom Einrad bis zum Liegerad, beides zählt übrigens zu den Steckenpferden des Geschäftsinhabers.
Zusammen mit der Wertigkeit und der technischen Perfektion der angebotenen Fahrräder sowie dem stilvollen Ambiente des Geschäftslokals erlebt man hier eine Faszination für das Thema Fahrrad wie sie bislang fast ausschließlich für exklusive Sporträder vermittelt wurde.

Wer Lust hat, kann sich davon selbst überzeugen: Zu erleben gibt es Fahrräder jenseits von Mountainbike oder Rennrad, ebenso extravagant wie alltagstauglich: innovative Liegeräder aus Holland, Hi-Tech Pedelecs (~Elektrobikes) aus der Schweiz, oder auch handgelötete Designvelos aus Deutschland.

HI-TECH-RÄDER FÜR DEN ALLTAG

Dauerstaus, hohe Benzinpreise und wachsendes Umweltbewusstsein haben in den vergangenen Jahren das Fahrrad nicht nur als Sport- und Freizeitgerät, sondern auch als alternatives Verkehrsmittel zunehmend populär gemacht. Aber das Strampeln soll auch dann Spaß machen, wenn es lediglich der Fortbewegung dient. Diesem Grundsatz hat sich Heinz Wipplinger mit seinem Fachgeschäft für hochwertige Fahrräder in Wien IX verschrieben. Am 6. März hat „enzovelo“ seine Räume in der Nähe der U-Bahn-Station Friedensbrücke (Spittelauer Lände 11) eröffnet.

Der Name deutet schon das Programm an: Denn „Enzo“ ist nicht nur die italienische Übersetzung des Vornamens von Geschäftsinhaber Ing. Heinz Wipplinger, schnell taucht auch die Assoziation zum genialen Autokonstrukteur Enzo Ferrari auf. Und mit seinen Boliden haben auch die angebotenen Fahrräder einiges gemein: Individualität verbindet sich mit Hi-Tech und Fahrspaß. So wie Ferrari vielen als die hohe Kunst des Automobilbaus gilt, werden hier vergleichbare Kunstwerke angeboten -  „The Art of Cycling“ eben. Im Gegensatz zu manchem Ferrari zeichnet die Räder aber noch eines aus: Ihre Praxistauglichkeit.

Exklusive Alltagsräder

Dass ein Mountain-Bike in der Stadt nicht der Weisheit letzter Schluss ist, hat schon mancher spätestens dann erkennen müssen, wenn ihn ein Polizist auf die im Sinne der StVO mangelhafte Ausrüstung aufmerksam gemacht hat. Die Industrie hat daher auf den Trend zum Fahrrad als Verkehrsmittel reagiert und Trekking- und City Bikes auf den Markt gebracht.

Discount-Angebote bringen allerdings dem Alltagsfahrer genau so wenig Fahrfreude wie dem Sportler. Und vor allem benötigt der Kunde kompetente Beratung und große Auswahl. Beides gibt es bei enzovelo. Speziell in der Oberklasse ist die Angebotsbreite konkurrenzlos.

Das maßgeschneiderte Rad

Als einziges Fachgeschäft in Wien bieten wir die „velotraum“-Messmaschine an. Mit dem Gerät, das äußerlich einem Hometrainer ähnelt, können die Körpermaße genau ermittelt werden. So kann nicht nur die geeignete Rahmenhöhe gefunden werden, sondern auch die richtige Rahmenlänge und die optimale Sitzposition.

Damit ist eine maßgeschneiderte Konfiguration der Velos möglich. Denn auch das ist eine Besonderheit von „enzovelo“: Bei einem Großteil der Räder können die Komponenten ganz individuell zusammengestellt werden – von der Farbe des Rahmens bis hin zur Gangschaltung.

Elektrischer Rückenwind: Die Pedelecs

Radfahren kann gerade im Wiener Alltag eine anstrengende Sache sein: Die Topographie ist hügelig, oft hat man mit Gegenwind zu kämpfen. Wer nicht verschwitzt am Ziel ankommen will, wird den Komfort eines „Pedelec“ zu schätzen wissen. Auf diesem liegt ein besonderer Schwerpunkt von „enzovelo“.

Pedelecs sind Räder, die dem Fahrer mit Hilfe eines kleinen unauffälligen Elektromotors quasi elektrischen Rückenwind liefern. Im Gegensatz zu herkömmlichen Elektrorädern wird dem Radler allerdings nicht die ganze Arbeit – und der ganze Spaß - abgenommen. Der Motor dient nur der Tretkraftverstärkung. Der Fahrer kann in mehreren Stufen bestimmen, wie viel Unterstützung er wünscht. Darüber hinaus sind die Pedelecs, im Vergleich zu den klobigen älteren Elektrorädern, zu handlichen Leichtgewichten mutiert. Sie wiegen kaum mehr als ein herkömmliches Waffenrad. Außerdem hat sich die Reichweite beträchtlich erhöht.

Falträder und andere Spezialitäten

Das einstige Klapprad, einfach im Pkw-Kofferraum zu verstauen, hat sich gewandelt. Die heutigen Falträder sind Hi-Tech-Maschinen, die einen Vergleich mit ihren starren Brüdern nicht zu scheuen brauchen. Besonders bei den Tandems erweisen sie sich als praktisch: Die gewünschte Zweisamkeit auf  dem gemeinsamen Rad scheitert häufig an der Größe des Gerätes, die Aufbewahrung und Transport schwer macht. Das Klapp-Tandem bietet hier Abhilfe.

Auch für Ältere oder Menschen mit Behinderung findet sich in diesem Bereich das geeignete Rad: „enzovelo“ hat Modelle im Programm, die das Aufsteigen nicht durch einen Oberrohr in Beckenhöhe unnötig schwer machen. Der Durchstieg ist sogar niedriger als bei einem Damenfahrrad.

Auch sonst bietet Heinz Wipplinger in seinem Geschäft Spezialitäten an, die im Wiener Raum kaum zu finden sind. Neben normalen Tandems finden sich etwa Liegeräder, Liege-Dreiräder, Transporträder und die geniale Konstruktion des Pedersen-Rades mit seinem „Hängemattensattel“.